Die London Conference on Employer Engagement in Education and Training (21.-22. Juli 2016) stellte das Engagement der Arbeitgeber in den Mittelpunkt. Es wurden interessante Einblicke in Projekte gegeben, die sich mit der Förderung von Ausbildung und damit auch der Employability junger Menschen beschäftigen.

Es wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Ausbildung und damit die Qualifizierung der jungen Mitarbeiter verbessert werden kann. In vielen europäischen Unternehmen werden Investitionen in die Ausbildung junger Menschen immer noch unter finanziellen Gesichtspunkten betrachtet: Ausbildung als Kostenfaktor und weniger als Investition in die zukünftige Qualifizierung.

In verschiedenen Präsentationen wurden vor allem die Bedeutung praktischer Erfahrung in der Ausbildung und der damit verbundene Nutzen des Engagements von Unternehmen in der Ausbildung aufgezeigt. Duale Konzepte bieten neben der schulischen und universitären Ausbildung wichtige praktische Erfahrungen für jungen Menschen. Dadurch kann u.a. die Motivation verbessert, aber auch der Einfluss der sozio-ökonomischen Herkunft teilweise kompensiert werden. Dazu können bereits kleine Projekte einen enormen Gewinn für das Lernen und die Ausbildung junger Menschen darstellen. Soft skills und auch die Employability können dadurch deutlich verbessert werden.

Im Rahmen der Konferenz haben wir erste Ergebnisse unserer deutschlandweiten Befragung präsentiert. Dabei haben wir ausschließlich die Gruppe der jüngeren Mitarbeiter bis 35 Jahre betrachtet und einige interessante Erkenntnisse vorgestellt. Die grundlegenden Lernkompetenzen junger Menschen in der Ausbildung unterscheiden sich demnach von Mitarbeitenden mit abgeschlossener Berufsausbildung der gleichen Altersgruppe. Dies betrifft vor allem auch den Lernstil, der sich durch das Absolvieren einer Ausbildung verändert.

Insgesamt war es eine interessante Konferenz mit vielfältigen Beiträgen und neuen Einblicken in das Engagement für die Ausbildung junger Menschen.

Konferenz: Employer engagement
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