Lernstile

Lernstile

Im aktuellen Interview für Deutschlandfunk Nova (hier anhören) gibt Nele Graf einen Einblick in die Lernstile, die wir im Rahmen der LEKAF-Studie ermittelt haben. Die Lernstile kennzeichnen also die bevorzugte Art, wie man sich neuen Themen nähert und einen Zugang zum Lernen findet. Die einzelnen Lernstile schließen sich jedoch nicht aus und verändern sich auch mit dem Alter.

Es werden drei unterschiedliche Lernstile unterschieden, die verschiedene Zugänge zum Lernen beschreiben.

Lernen selbststeuern – Neue Rollen für Mitarbeiter

Lernen selbststeuern – Neue Rollen für Mitarbeiter

Lernen und Arbeiten greifen immer mehr ineinander. Arbeitsplatznahes Lernen findet dann statt, wenn Mitarbeiter den Lernbedarf haben, um genau das zu lernen, was sie benötigen. Die Verantwortung für das Lernen wird damit auf die Mitarbeiter übertragen und die Fähigkeit zur Selbststeuerung des Lernens dabei als selbstverständlich angenommen. Von der Initiierung des Lernen bis hin zur Evaluation des Lernerfolgs, steuert der Mitarbeiter selbst aktiv das Lernen. Die Rolle der Mitarbeiter verändert sich also vom Rezipienten und Konsumenten (wie z.B. in klassischen Seminaren) zum Initiator, Gestalter, Anwender und Motivator.

Wertschätzung motiviert

Wertschätzung motiviert

Selbstgesteuertes, individuelles und spezifisches Lernen am Arbeitsplatz wird immer mehr Teil des Arbeitslebens. Die Grenzen zwischen Lernen und Arbeiten verschwimmen. Mitarbeiter lernen direkt das, was sie für ihre Arbeitsaufgaben jetzt benötigen. Doch das fällt nicht immer leicht: es fehlt die Zeit, die Motivation, die Ressourcen etc. Doch dies gilt es zu überwinden, um auch mittelfristig im Job erfolgreich zu sein und einen Mehrwert für das Unternehmen leisten zu können.